Informationen zum Berufsbild

Informationen über den Beruf der Krankenpflege - ein Berufsbild im Wandel

Die Geschichte der Krankenpflege lässt sich weit bis in das Jahr 1750 v. Chr. zurückführen. In fast allen Kulturen wurden Kranke, Gebärende und ältere Menschen gepflegt und unterstützt. Die Unterstützung Hilfebedürftiger wird zeitgemäß von allen Kulturen unterschiedlich umgesetzt.

Mehr Informationen über die frühe Krankenpflegegeschichte auf Wikipedia.

Seit 1907 das erste Gesetz zur Regelung der Ausbildung Pflegender verabschiedet wurde ist viel passiert.
Die letzte Ausbildungsreform fand 2003 statt, diese wurde aktuell überarbeitet, siehe auch beim Bundesministerium für Gesundheit. Die Veränderung in der Pflege Hilfebedürftiger beruht nun nicht mehr nur auf kurative (heilende) Aspekte sondern integriert auch präventive (vorbeugende), gesundheitsförderde, rehabilitative (wiederherstellende) und palliative (Schmerz lindernde) Aufgaben und Bereiche. Pflegewissenschaftliche Erkenntnisse nehmen in der Ausbildung einen hohen Stellenwert ein.

Die Vernetzung von Theorie und Praxis wird durch weitergebildete Pflegekräfte, sogenannte Praxisanleiter, sichergestellt. Ein Austausch zwischen Lehrpersonal und Praxisanleitern bewirkt einen Abgleich der Lehr – und Lerninhalte und führt zu einer größeren Transparenz sowohl der Leistungen der Schüler, als auch der zu vermittelnden Inhalte.

Nach Beenden der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger stehen heute eine immer größer werdende Anzahl an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Seit den 1970-er Jahren gibt es Fachweiterbildungen in den Bereichen Anästhesie – und Intensivpflege, Psychiatrie und Gemeindepflege.
In den 1990-er Jahren kamen noch die Bereiche Nephrologie, Funktionspflege (Operations-Dienst und Endoskopiedienst ) , Rehabilitation und Onkologie dazu .  Neuere Fort – und Weiterbildungen gibt es unter anderem für die Bereiche Gynäkologie (integrative Wochenpflege, Breast Care Nurse), Palliativpflege, Schmerztherapie, Dialyse oder im Bereich klinischer Studien (Study Nurse).

Für erfahrene Pflegekräfte besteht die Möglichkeit aus der aktiven Pflegetätigkeit auszuscheiden und nach Absolvieren einer beruflichen Weiterbildung zum Beispiel in folgenden Bereichen zu arbeiten:

  • Krankenhaushygiene
  • Praxisanleitung
  • Case Management
  • Wundmanagement
  • Stomatherapie

Die Anzahl der angebotenen Studiengänge im Bereich Gesundheitswesen steigt stetig. Unter anderem für Pflegende von Interesse können sein Pflegemanagement, Pflegepädagogik, Pflegewissenschaften und Gesundheits – oder Medizinökonomie. Kürzlich neu dazu gekommen ist der duale Studiengang Pflegewissenschaften/ Pflegemanagement mit Bachelor-Abschluss.


Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten eines Ausbildungsstartes an. Sie können sich ab August 2018 für  einen Ausbildungsplatz

ab 1.4.2019 oder

ab 1.10.2019

bei uns bewerben. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! 

Senden Sie Ihre Bewerbungen bitte ausschließlich an bewerbung@khporz.de oder im Rahmen der Pflegeship-Kampagne an pflegeship@khporz.de