"Keine Keime"-Ausstellung in Porz

"Keine Keime"-Ausstellung als Zeichen für engagierte Krankenhaushygiene

Bereits seit vielen Jahren ist das Krankenhaus Porz am Rhein in Köln sehr engagiert, wenn es um Hygiene geht. U.a. wurde das Haus sogar schon dafür ausgezeichnet. Vom 19. August bis 3. September 2015 kam entsprechend die Ausstellung „Keine Keime“ der Krankenhaus-Gesellschaft NRW nach Porz. Ziel der landesweiten Hygiene-Initiative war es, die Öffentlichkeit über die wichtigsten Fakten und Zusammenhänge aufzuklären und auch Hinweise zu geben, wie Krankenhauspatienten und -besucher selbst zur Prävention beitragen können.

Gleichzeitig stellten die Krankenhäuser ihre umfangreichen Schutzmechanismen vor, zu denen interne Kontrollgänge und Laboruntersuchungen, aber auch der Austausch in regionalen Netzwerken gehören. Das Motto der landesweiten Informationsoffensive lautete „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“. Die Ausstellung bestand im Wesentlichen aus einer großen "Keine Keime"-Buchstaben-Installation, die als echter Hingucker aufgebaut werden wird. Sie war zugleich Wandzeitung und unaufdringliche Aufforderung, sich die Hände zu desinfizieren. Ein Desinfektionsmittelspender war direkt in die Ausstellung integriert.

Videobotschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

KGNW-Präsident Jochen Brink (li) mit KGNW-Geschäftsführer Matthias Blum während der Pressekonferenz vom 5. Mai 2015

Das Krankenhaus Porz am Rhein hat seit Jahren eigene Desinfektionsspender im Haus verteilt, die damit Patienten und Besuchern zur Verfügung gestellt werden. Zudem arbeiten hier auch Hygienefachkräfte, die sich um die Einhaltung sämtlicher Vorschriften kümmern und das Personal im Haus sowie niedergelassene Ärzte und Altenheime schulen. Mit nur noch zwei weiteren Krankenhäusern in Köln verfügt das Krankenhaus Porz am Rhein über eine moderne Infektionsstation. Bereits bei der Aufnahme eines Patienten wird auf eine frühe Erkennung möglicher Infektionen geachtet, insbesondere bei so genannten multiresistenten Erregern. Zur Vermeidung von Infektions-Übertragungen helfen mehr als 100 Hygiene- und Desinfektionspläne, die ständig aktualisiert werden.