Pressemitteilung vom 03.11.2021

Startschuss für neues Mobilitätskonzept des Krankenhauses Porz am Rhein gefallen

Um die Erreichbarkeit des Hauses für PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen weiter zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, hat das Krankenhaus Porz am Rhein ein neues Mobilitätskonzept entwickelt. Neben der Bezuschussung eines Job-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sowie dem Angebot an die MitarbeiterInnen, kostengünstig ein Fahrrad oder E-Bike zu leasen, gehört auch ein neues Parksystem zum Gesamtkonzept. Dieses wurde heute in Betrieb genommen und öffentlich vorgestellt. Das neue, hochmoderne System von Peter Park und EasyPark kommt komplett ohne Schranken und Tickets aus.

„Als moderner, zukunftsorientierter Gesundheitsdienstleister haben wir uns neben Spitzenmedizin und einer zugewandten, professionellen Pflege auch das Thema nachhaltige Mobilität auf die Fahne geschrieben. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem neuen, aus drei Säulen bestehenden Mobilitätskonzept, PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen den Weg zu uns erleichtern und gleichzeitig etwas für unsere Umwelt tun“, so Arist Hartjes, Geschäftsführer Krankenhaus Porz am Rhein.

Und so funktioniert´s: Beim Ein- und Ausfahren wird das Kennzeichen des Fahrzeugs gescannt, um die Parkdauer ermitteln zu können. „Die gesetzlichen Anforderungen zum Datenschutz werden dabei jederzeit eingehalten“, betont Stefan Schenk, Co-Founder & Chief Business Development Officer Peter Park System GmbH. „Der Kennzeichen-Scanner erfasst nur das Kfz-Kennzeichen, zeichnet keine Videos auf und kann nicht einsehen, wer das Fahrzeug fährt oder mit im Fahrzeug sitzt.“ Die Parkenden können nun ganz bequem über die EasyPark App den Parkvorgang beginnen, abschließen und jederzeit verlängern, wie es die AutofahrerInnen schon aus Köln und weiten Teilen Deutschlands gewohnt sind.

Wer kein Smartphone hat kann bar, mit EC- oder Kreditkarte am Automaten bezahlen, indem kurz vor der Abfahrt das Kennzeichen über das Tastenfeld eingegeben wird. Die Menüführung erfolgt auf den großen Touch-Bildschirmen der Automaten. „Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht, das schont die Umwelt und reduziert Kosten“, so Hartjes. Nach dem Bezahlen haben die NutzerInnen einige Minuten Zeit, die Parkfläche zu verlassen. Das System löscht das gescannte Kennzeichen automatisch, sobald die Zahlung beglichen und der Parkvorgang beendet ist. „Wichtig ist, dass der Parkvorgang vor der Abfahrt von der Parkfläche bezahlt wird“, so Schenk. „Verlässt ein Fahrzeug den Parkplatz, ohne vorher zu bezahlen, wird ein Bußgeld fällig.“ Die auffällige Beschilderung an Ein- und Ausfahrt erinnert die Parkenden aber daran, das Parkentgelt zu begleichen. Im Rahmen der Einführung des neuen Parksystems wurde auch die Zahl der frei verfügbaren Parkplätze erhöht. Dazu wurden die festen Parkplätze der MitarbeiterInnen aufgehoben. In Stoßzeiten entspannt sich die Parkplatzsituation dadurch erheblich.

Ein Ticket für Arbeit und Freizeit

Um den Beschäftigten eine klimafreundliche Alternative zum Auto zu schaffen, bietet das Krankenhaus Porz seinen MitarbeiterInnen künftig ein Job-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr an. „Das Ticket wird von uns mit 40 Euro bezuschusst und durch einen weiteren Rabatt von 20 Euro durch den Verkehrsverbund Rhein-Sieg unterstützt“, erklärt Hartjes. Der Clou: Das Ticket darf nicht nur für den Weg zur Arbeit, sondern auch in der Freizeit genutzt werden.

Fahrrad oder E-Bike

Wer lieber den Drahtesel nutzt, für den bietet das Krankenhaus Porz am Rhein in Kooperation mit EURORAD ein Fahrrad oder E-Bike als Leasingmodell an. Die MitarbeiterInnen können selbst aus einer Vielzahl von Modellen ihr persönliches Wunschrad aussuchen. Und auch hier gilt: Das Rad darf nicht nur für die Fahrt zur Arbeit, sondern auch in der Freizeit genutzt werden. Um das Angebot abzurunden, hat das Krankenhaus zudem den Fahrradkeller vergrößert sowie neue Umkleiden und Duschmöglichkeiten geschaffen. „Unsere MitarbeiterInnen können aus verschiedenen Mobilitätsoptionen eine für sie passende auswählen. So bieten wir attraktive Alternativen zum klassischen Arbeitsweg mit dem PKW“, erklärt Hartjes.

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Pressestelle des Krankenhauses Porz am Rhein

Jennifer Engel
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