Pressemitteilung vom 22.06.2018

Kardiologie bildet nun Ärzte u.a. in der Herzinfarkt-Therapie aus

Wer sich als Mediziner im Bereich der interventionellen Kardiologie, also in der Behandlung von Engstellen an den Herzkranzgefäßen durch die Implantation einer Gefäßstütze („Stent“) ausbilden lassen möchte, ist im Krankenhaus Porz am Rhein genau richtig. Die dortige Kardiologie wurde jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation ausgezeichnet. Stolz nahmen Prof. Dr. Marc Horlitz, Chefarzt der Kardiologie, und sein leitender Oberarzt Dr. Christian Hoppe die entsprechende Urkunde im erst kürzlich eröffneten 3. Herzkatheterlabor im Krankenhaus Porz am Rhein entgegen.

Damit ist das Herzzentrum in Köln-Porz einmal mehr qualitativer Maßstab in der Ausbildung von Ärzten - auch, weil es neben der modernsten Technik aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen kann. Die Experten dort sind 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche im Einsatz. „Ein Herzinfarkt kann schließlich immer auftreten und dann zählt jede Minute. Je früher wir die Blutversorgung zum Herzmuskel mit einem sofortigen Herzkatheter wiederherstellen können, desto größer ist die Überlebenschance des Patienten“, erklärt Prof. Horlitz. Deshalb nimmt die Kardiologie auch am Kölner Infarkt Modell teil. „Unser Ziel ist es, die Versorgung von Notfall-Patienten mit Herzinfarkt für die Porzer Bürger und Umgebung stets schnell und bestmöglich zu gewährleisten.“

In der Behandlung von Engstellen an den Herzkranzgefäßen setzen die Spezialisten in Köln-Porz auf moderne medikamentenbeschichtete Stents. Sollten die Engstellen bereits stark verhärtet sein, so kommt ein Diamantenbohrer zum Einsatz, um so den Herzmuskel wieder mit Blut ausreichend versorgen zu können. „Zeit ist Herzmuskel, eine schnelle Versorgung mit dem Herzkatheter kann Leben rettten! Wir sind allzeit bestens vorbereitet“, sagt Dr. Hoppe.

Die Kardiologie im Krankenhaus Porz am Rhein zählt zu den großen Herzzentren der Region und versorgt jährlich mehrere tausend Patienten, darunter viele Notfälle. 

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Pressestelle des Krankenhauses Porz am Rhein

Marc Raschke
Tel.: 02203.566-1867
m.raschke@khporz.de