Pressemitteilung vom 18.12.2019

Erfolgreiche Evakuierung des Krankenhauses Porz am Rhein

Die aufgrund einer Bombenentschärfung notwendige Evakuierung des Krankenhauses Porz am Rhein konnte dank des hervorragenden Engagements aller Beteiligten erfolgreich bewältigt werden. Das Krankenhaus bedankte sich herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Einsatz und bei den rund 80 evakuierten Patienten und ihren Angehörigen für das gezeigte Verständnis. Ein großer Dank gehe zudem an alle Partner wie das Ordnungsamt, die Feuerwehr, die Polizei und den Rettungsdienst sowie die übernehmenden Krankenhäuser, so der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung und des Kuratoriums, Dr. Ralf Unna. Dazu zählten die Klinken der Stadt Köln mit Standorten Merheim und Holweide sowie die Uniklinik Köln und die Kinderklinik St. Augustin. Ein Dank gehe auch an das Alexianer Krankenhaus für die Bereitstellung eines Einsatzraumes während der Entschärfung. Gemeinsam hätten alle Akteure für einen perfekten Ablauf gesorgt.

„In der über 50-jährigen Geschichte des Krankenhauses Porz am Rhein stand das Haus noch keinen einzigen Tag leer. Dass dieser einmalige Vorgang einer vollständigen Evakuierung so reibungslos funktioniert hat, ist ein großer Grund zur Freude“, erklärte die Vorsitzende des Krankenhaus-Beirates, Anne Henk-Hollstein, in der Rückschau des vergangenen Mittwochs. Zugleich belege es die gute Vorbereitung durch die Krankenhauseinsatzleitung. „An der erfolgreichen Evakuierung erkennt man insgesamt die Leistungsfähigkeit des Krankenhauses Porz am Rhein.“

Koordiniert wurde der Einsatz auf Seite des Krankenhauses von Frau Dr. Ranka Marohl und Herrn Dr. Torsten Thiel als koordinierendem Einsatzleiter und dem Team der Einsatzleitung, unter anderem bestehend aus dem Ärztlichen Direktor PD Dr. Henning Krep, der Geschäftsleitung, dem Leiter der Technik, der Pflegedienstleitung und weiteren Mitarbeitern.

Dr. Thiel ist leitender Oberarzt an der Klinik für Notfall- und Akutmedizin des Krankenhauses Porz. „Ich freue mich sehr, dass wir die Patienten wie geplant im Verlauf eines Tages in die anderen Krankenhäuser verlegen und abends wieder zu uns zurückholen konnten. Mein Dank geht auch an unsere Kollegen in den anderen Häusern für die große Kooperationsbereitschaft.“ Bei der Koordination habe dem Team ein eigens für das Krankenhaus Porz am Rhein erstellter Alarm- und Einsatzplan geholfen, der die Beteiligten auf Ernstfälle wie diesen vorbereitet. Insgesamt konnte das Haus sogar zwei Stunden früher als geplant evakuiert werden. Bereits um 9.45 Uhr verließ der letzte Patient das Krankenhaus. 

Sozialdezernent Dr. Harald Rau sieht in der erfolgreichen Evakuierung ein positives Signal: „Am vergangenen Mittwoch und in den Tagen zuvor haben alle Kölner Institutionen Hand in Hand zusammengearbeitet. Wir sehen, dass uns eine gute Vorbereitung hilft, Ernstfälle wie diesen erfolgreich zu bewältigen.“ 

 

Bildquelle alle Fotos: Krankenhaus Porz am Rhein

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