Diagnostik

Wenn man von „Rheuma“ spricht, so sind im Allgemeinen hiermit Erkrankungen die mit Beschwerden am Bewegungsapparat einhergehen gemeint. Diese kann man in drei große Gruppen einteilen:

I. entzündlich rheumatische Erkrankungen ( = Autoimmunerkrankungen)

II. degenerative Erkrankungen ( = Abnutzungserkrankungen)

III. Weichteilrheumatismus ( = Schmerzsyndrome)

In der Klinik für Rheumatologie werden schwerpunktmäßig „entzündlich rheumatische Erkrankungen“ (Gruppe I.) behandelt. Dieser Gruppe ist gemeinsam, dass es sich um so genannte „Autoimmunerkrankungen“ handelt. Hierbei greift das Immunsystem körpereigene Strukturen wie Gelenke, die Wirbelsäule oder auch Blutgefäße oder innere Organe an und führt hier zu einer Entzündung, welche die Symptome der Erkrankung hervorruft. Diese Gruppe wiederum kann in folgende Untergruppen eingeteilt werden:

  1. Rheumatoide Arthritis
  2. seronegative Spondyloarthritiden
    (z.B. Ankylosierende Spondylitis / Morbus Bechterew, Arthritis psoriatica / Schuppenflechtenarthritis, reaktive Arthritis …)
  3. Kollagenosen 
    (z.B. Lupus erythematodes, Sklerodermie, Polymyositis …)
  4. Vaskulitiden
    ( z.B. Riesenzellvaskulitis / Polymyalgia rheumatica, Morbus Wegener, Churg-Strauss-Syndrom …)
  5. Gicht
  6. Sarkoidose

Sollten Sie an einer dieser Erkrankungen leiden oder der Verdacht auf eine solche bestehen, dann sind wir die richtigen Ansprechpartner für Sie.

Folgende Methoden kommen zum Einsatz um die richtige rheumatologische Diagnose zu stellen: