Pressemitteilung vom 31.01.2017

Radiologen checken Frauen für Einsatz auf ISS Raumstation

Astronautinnen im 3-Tesla-MRT

Solche Patientinnen hat Priv.-Doz. Dr. Bansmann nicht alle Tage - und deshalb kam jetzt auch eine Redakteurin des Kölner Stadtanzeigers (s. Foto): Der Chefarzt der Radiologie im Krankenhaus Porz am Rhein in Köln kennt die zu untersuchenden Frauen z.B. nicht mit Namen, sondern nur per Nummern. Alle Tests verlaufen anonymisiert, da nichts weniger als die erste Frau ausgewählt wird, die als Astronautin auf die ISS Raumstation ins All geschickt werden soll.

Priv.-Doz. Dr. Bansmann, der vom DLR/ESA beauftragt wurde, hat jetzt acht Frauen im hochmodernen 3-Tesla-MRT gecheckt - u.a. auf das Risiko von Veränderungen im Gehirn, die in der Schwerelosigkeit gefährlich werden könnten. "Wir können zudem mit dem neuen 3-Tesla-MRT sehr schonend die Brustkrebs-Vorsorge übernehmen, da ein MRT ganz ohne Strahlung auskommt. Die Software im MRT kann dann mögliche Ungenauigkeiten in den Aufnahmen, die z.B. durch Verwackelungen beim Atmen entstehen können, herausrechnen und liefert so perfekte Ergebnisse", sagt der Experte. Zudem seien die Vorrichtungen in dem Hightech-Gerät ergonomisch geformt, was die Untersuchung der Brust sehr komfortabel macht.

Die Tests in Porz sind nur ein kleiner Teil des gesamten Testprogramms, das die Frauen durchlaufen müssen. Der Start ins All steht dann erst in ein paar Jahren für eine der möglichen Kandidatinnen an.

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Jennifer Engel
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