Pressemitteilung vom 28.10.2015

Neue "Start-Rampe" ins Weltall steht jetzt im Krankenhaus Porz

Spezieller Magnet bereitet Astronauten auf ihre Space-Mission vor.

Weltweit gibt es gerade mal eine Handvoll dieser ultramodernen Diagnose-Geräte, eines davon steht seit wenigen Tagen im Krankenhaus Porz am Rhein in Köln und wurde am 28.10.2015 der Weltöffentlichkeit präsentiert: Wer als europäischer Astronaut ins Weltall will, wird am neuen 3-Tesla-Magnetresonanztomographen (3-Tesla-MRT) "Skyra" im Porzer Krankenhaus mit großer Wahrscheinlichkeit nicht vorbeikommen. Denn neben einem Standort in den USA gibt es nur noch hier das radiologische Checkup auf dem Weg ins All.

"Mit dem neuen "Skyra" werden wir quasi in neue Galaxien des Körpers vordringen können, da der doppelt so starke Magnet des Gerätes ganz neue Einblicke in den Körper ermöglicht", erklärt Priv.-Doz. Dr. Paul Bansmann, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Krankenhaus Porz am Rhein.

Am Tag der offiziellen Vorstellung des 3-Tesla-MRT war auch der erste dänische Astronaut Andreas Mogensen dabei, der von seinen Erfahrungen als "Patient" mit dem MRT im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie sowie von seiner ISS-Mission berichtete; die Mission endete am 14.9.2015. Andreas Mogensen wird bereits in seiner Heimat wegen seines Aufenthalts im Weltall und aufgrund seiner sympathischen, unkompliziertem Art in den Medien als Nationalheld gefeiert.

"Mir ist aber auch wichtig zu betonen, dass wir künftig nicht nur exklusiv Astronauten, sondern auch unsere Patienten mit dem "Skyra" untersuchen. Wir bieten unseren Patienten damit modernste Medizin", erklärt Priv.-Doz. Dr. Bansmann.

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Pressestelle des Krankenhauses Porz am Rhein

Jennifer Engel
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