Pressemitteilung vom 13.06.2019

Nicht jeder ist ein Notfall

Die Notaufnahme im Krankenhaus Porz am Rhein nutzt ein spezielles System zur Ersteinschätzung

Dr. Ranka Marohl ist Fachärztin für Innere Medizin, Intensiv- sowie Notfallmedizin

Dr. Ranka Marohl ist Fachärztin für Innere Medizin, Intensiv- sowie Notfallmedizin

Nicht jeder, der zu den Spezialisten in die Notaufnahme des Krankenhauses Porz am Rhein in Köln kommt, ist auch tatsächlich
ein Notfall. Dabei wollen die Ärzte vor Ort den Patienten auf keinen Fall absprechen, dass sie wirklich Hilfe benötigen.


Prioritäten setzen. Doch Mediziner einesKrankenhauses sind dazu angehalten, die Patienten nach Dringlichkeit und Schwereihrer Erkrankung zu versorgen. Jemand,der einen Verdacht auf einen Schlaganfall hat, geht also selbstverständlich vor– auch wenn der Betroffene vielleicht nur still dasitzt.


Behandlungsdringlichkeit beurteilen. Umeine solche Ersteinschätzung der Schwere eines Falls sicher vornehmen zu können, benutzen wir das sogenannte Man-ches-ter-Triage-System (MTS). Hierbei handelt es sich um eine zuverlässige Skala mit fünf Dringlichkeitsstufen, die den
ärztlichen Behandlungsbeginn zeitlich definiert. Hochrisiko-Patienten müssen hierbei sicher identifiziert werden. Das MTS wird bundesweit und international eingesetzt. Da die Mediziner in deutschen Krankenhäusern künftig mit einem steigenden Aufkommen rechnen müssen, hat es sich bewährt, die Vorgehensweise bei der Versorgung von Patienten zu kategorisieren, standardisieren und einheitlich zu dokumentieren.

Stetig mehr Notfallpatienten. Übrigens: Über die letzten drei Jahre kontinuierlich erhobene Kennzahlen haben gezeigt, dass sich die Summe der Notfallpatienten vom Jahr 2014 bis zum Jahr 2017 im Krankenhaus Porz am Rhein in Köln um etwa 50 Prozent erhöht hat.
 

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Pressestelle des Krankenhauses Porz am Rhein

Jennifer Engel
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