Pressemitteilung vom 31.07.2013

High-Tech im OP

Mit Ultraschall die Schnittlinie verschweißen

Enddarm-Spezialisten tauschen sich über neue OP-Methoden aus

Köln. Moderne Operationsmethoden werden immer schonender. Auf der bundesweiten Herbsttagung der Coloproktologen in Köln, die vom Tagungspräsidenten Prof. Dr. Anton Kroesen, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Krankenhauses Porz am Rhein, geleitet wurde, konnten sich die Enddarm-Chirurgen aus ganz Deutschland am vergangenen Wochenende zwischen den Fachvorträgen
gleich unmittelbar von den neuesten Techniken überzeugen. Im Tagungs-Foyer des Kölner E-Werks hatten Aussteller zahlreiche Innovationen aufgebaut.

So zählt etwa der Einsatz von Ultraschall-Schneidinstrumenten zur mittlerweile gängigen Methode im Operationssaal. An der Schneide dieser Geräte wird Ultraschall derart stark abgegeben, dass die Stelle erhitzt. Das Instrument schneidet also nicht nur, sondern verschweißt durch die Wärme die entstehenden Schnittränder sofort. „Das ist vor allem deshalb ideal und besonders patientenschonend, weil damit etwaige Blutungen erst gar nicht entstehen, da sie sofort gestoppt werden“, erklärt Chirurg Prof. Dr. Anton Kroesen.

Aufnahmen in 3-D aus dem Körperinneren

Inzwischen gibt es sogar Operationsinstrumente, die im Körperinneren auch um die Ecke arbeiten können. Möglich wird dies durch ein Gelenk an dem Gerät, das von außen durch den Chirurgen steuerbar ist. Um bei diesen Operationen, die durch Schlüsselloch kleine Öffnungen durchgeführt werden, ausreichend sehen zu können, werden stets winzige Kameras mit eingeführt. Auf Bildschirmen sehen die Chirurgen dann, wie es im Inneren aussieht. Derartige Live-Bilder aus dem Körperinneren werden mittlerweile sogar in 3-D angeboten, damit die Chirurgen sich noch leichter orientieren können. Über Spezialbrillen erhalten sie den dreidimensionalen Eindruck.

Krankenhaus Porz am Rhein setzt auf neueste OP-Verfahren

„Die Methoden in der Coloproktologie und Viszeralchirurgie werden immer ausgefeilter. Wir am Krankenhaus Porz entwickeln zum Wohle unserer Patienten neue Therapien mit und geben wichtige Impulse“, sagt Prof. Dr. Anton Kroesen. Der Chirurg zählt deutschlandweit zu den gefragtesten Spezialisten, wenn es um Darm- und Enddarm-Operationen geht. Gerade auf dem Gebiet der chronischentzündlichen Darmerkrankungen ist das zertifizierte Darmzentrum am Krankenhaus Porz am Rhein führend in der Region.

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Jennifer Engel
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